Projekt 2013-2015

Das Dorf von Warkhokh

Das Dorf von Warkhokh liegt etwa zehn Kilometer von Linguère entfernt, entlang der Nationalstrasse. Diese günstige Lage ermöglicht es, das Dorf während jeder Jahreszeit bequem zu erreichen – im Gegensatz zu den in der Savanna gelegenen Siedlungen, die während der Regenzeit gelegentlich isoliert sind. Durch den Hauptmann Ndoye, Chef des Försterkorps von Linguère, sind wir mit den Dorfeinwohnern Warkhokhs in Kontakt gekommen, die unser Projekt mit Begeisterung aufgenommen haben. Mit einer Dorfdelegation haben wir ihre kleine Baumschule aufgesucht, welche die Bewohner in Zusammenarbeit mit den Förstern angelegt haben. Ihr Ziel bestand damals darin, das umgebende Territorium der Siedlung aufzuforsten, da es in hohem Masse von der Wüstenausdehung betroffen war. Die Delegation hat uns daraufhin in die umliegende Zone geführt, wo sie die Errichtung eines Zaunes wünschten, welcher die Voraussetzung für eine eventuelle Aufforstung darstellt. Während dieser ersten Erkundung ist uns bewusst geworden, wie dringend die Aufforstung in diesem Areal tatsächlich ist. Daraufhin haben wir mit einem GPS-Gerät die Koordinaten vermessen und danach Warkhokh selbst besucht, das etwa 800 Bewohner beziehungsweise ca. 100 Familien zählt. Dieses Dorf liegt wenige Kilometer vom ersten, im Jahr 2005 von den Förstern umzäunten und aufgeforsteten Perimeter entfernt (von Nguith). Die Bevölkerung von Warhkokh überzeugte sich von den Vorteilen, welche die dortigen lokalen Bewohner durch diese Art von Intervention erfahren hatten. Diese Projekte bekämpfen nicht nur die Wüstenausdehnung, sondern ermöglichen eine Bewahrung und Vermehrung der Biodiversität und bewirken eine Senkung der CO Konzentration in der Luft. Für die lokale Bevölkerung bringen solche Projekte ferner positive Auswirkungen für die ökonomische Situation. Nach einem Gespräch mit den Dorfbewohnern haben wir den Präsidenten der „ruralen Gemeinschaft“ getroffen. Die „rurale Gemeinschaft“ ist für die lokale Landverwaltung zuständig. Der Präsident hat unserem Projekt zugestimmt und hat uns dazu ermutigt, zu Gunsten der Bevölkerung von Warkhokh zu handeln.

 

 

STOPDESERT hat sich dazu entschieden, in dieser Zone zu intervenieren, vor allem auf Grund des Interesses und Unternehmungsgeistes der Bevölkerung, die bereits eine kleine Baumschule auf die Beine aufstellten. Die Bewohner benötigen ein solches Projekt, das sich in den Kontext eines bebauten Land stellt und folglich landwirtschaftlich-forstlicher Art sein wird: der Wald ergänzt und integriert sich in die Agrikultur. Eine solche Intervention innerhalb einer bestimmten, umzäunten Zone hat den Vorteil, dass die jungen Pflanzen nicht die anfängliche Konkurrenz der übrigen Gräser erleiden, denn die Felder werden zuerst von Unkraut befreit.

 

 

Da das Dorf von Warkhokh ausserhalb des Perimeters liegt, der vom internationalen Projekt für die GGW bestimmt wurde, ist es äusserst unwahrscheinlich, dass – ohne externe Hilfe – die nötigen finanziellen Mittel bekäme, um die unentbehrliche Umzäunung zu errichten. Die Projekte für die GGW verschlingen praktisch die gesamten zur Verfügung stehenden Gelder des Förstercorps. Die erhaltene Unterstützung der Behörden und des nationalen Direktors des Förstercorps in Dakar hat uns ermutigt, an der Weiterentwicklung dieses Projektes zu arbeiten.

 

 

Ziele 

  • Verminderung der Wüstenausdehnung im Dorf Warkhokh. Erhöhung der Biodiversität in diesem Gebiet.
  • Förderung der Landwirtschaft durch die Dorfbewohner. Die errichtete Umzäunung schützt das dazugewonnene Land erfolgreich vor der unkontrollierten Verwüstung vom Weidevieh.  
  • Förderung der Viehzucht der Dorfbewohner. Durch die trockene Jahreszeit haben die Bewohner nämlich die Gelegenheit, in die umzäunte Fläche zu gehen, um das Heu zu holen. Somit können sie ihre Tiere ernähren, die ansonsten in dieser Zeit ohne Futter bleiben würden.
  • Verminderung von atmosphärischem CO2.
  • Förderung der Entwicklung des Dorfes.

 

 

 

Ziele 

  • Schaffung eines geschlossenen, landwirtschaftlich-forstlichen Perimeters.
  • Unterstützung der in diesem Bereich aktiven Dorfvereine.

 

 

Kosten

  Die vorgesehenen Kosten für die Durchführung dieses Projektes betragen ungefähr 60'000 CHF. Wir hoffen, diese Summe dank eurer/Ihrer Hilfsbereitschaft bis März 2014 zusammen zu tragen, damit wir noch im gleichen Jahr während der Regenzeit im Senegal zum Einsatz kommen.

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